Ottiliaeschacht-Gefälle.

Eyecatcher: Die Turbinen im Ottiliae-Schacht. Bis 1980 noch in Betrieb, öffnete man nach der Außerdienststellung die Peltonturbine. Im Hintergrund die elektrische Schaltanlage, schon nicht mehr ganz vollständig. Die Handräder im Vordergrund sind die Absperrschieber der Druckrohre für die Beaufschlagung der Turbinen.

Quelle Bild: Markworth, Lutz (2003): Untertagephotographie. URL: http://www.alice-dsl.net/lmarkworth/Fotogalerie.html Stand: 11.08.2015.

Das Wassereinzugsgebiet des Ottiliaeschacht-Gefälles, hier grün eingezeichnet.
Rot eingezeichnet die 1964 die in Betrieb befindlichen Sammel- u.Transportgräben.
Im Norden die Wasserversorgungsanlagen des Zellerfelder Zuges, im Süden die Anlagen des Rosenhöfer Zuges (Rosenhöfer- oder Bremerhöher Gefälle).
Vom Zellbach her wird über den Bremerhöher Graben Wasser aus dem Einzugsbereich des Zellbaches zugeführt (Zellbach Gefälle).
Die Preussag hat die unterschiedlichen Gefälle zu einem Großgefälle zusammengefasst um das Wasser im Ottiliae-Schacht zu verstromen.

Quelle Karte: Ausschnitt aus: Übersichtskarte Einzugsgebiete NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776.

Die Clausthaler Zentralaufbereitung ca. 1910.
Rechts im Bild der Ottiliae-Schacht mit dem stählernen Fördergerüst. Erbaut im Jahr 1868-1874 wurde der Schacht bis 1930als Hauptförderschacht genutzt.Als Nachnutzung baute die Kraft u. Wasserwirtschaft Clausthal, eine Tochter der Preussag, 1940 eine Peltonturbinenanlage ein.

Quelle Bild: Webseite:
Harz u. Harzquerbahnforum: URL http://115518.homepagemodules.de/t1620f139-Innerstetalbahn-Oberharzbahn-Anlagenkonzept.html
Stand. 08.11.2015.

Weitere Informationen zum Ottiliae-Schacht:

Ottiliae-Schacht, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ottiliae-Schacht

Die gleiche Ansicht im Jahr 2014.
Von der ehemaligen Zentralaufbereitung findet man im Gelände nur noch die Fundamentreste und den Ottiliae-Schacht auf.

Das Gelände wird heute von Welterbe-Erkenntnisweg erschlossen.


Quelle Bild: Hans-Joerg Hoerseljau, URL: http://www.outdooractive.com/ Stand 08.12.2015.

Die in Betrieb befindlichen Anlagen des Ottiliaeschacht Gefälles im Jahr 1964 mit der Bezeichnung der Fehlschläge. Der Ottiliaeschacht mit den Turbinen findet man westlich von Clausthal. Das Wassereinzugsgebiet reicht von den Bärentälern im Stadtgebiet von Goslar im Norden bis zum Taubefrauer Graben östlich von Buntenbock im Süden.

Quelle: Ausschnitt aus Übersichtsplan der Betriebsanlagen NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776.

Die Schemazeichnung des Ottiliaeschacht Gefäles mit den dazugehörenden Gräben, Teichen, Wasserläufen, Rohrleiten Pumpwerken und Turbinen im Jahr 1964.
Links die Anlagen des Zellerfelder Zuges, mittig die des Zellbachgefälles, rechts die beiden Rosenhöfer Gefälle.

Quelle: K92-97_2_SchemaOttiliaeschacht-Gefälle NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776.

Der Lageplan der Betriebsgebäude des Ottiliaeschachtes zeigt blau eingezeichnet die Rohrleitungen die von den jeweiligen Gefällen dem Wasserschloss zugeführt werden. von oben kommend die Leitung aus der Einersberger Zentrale, die als Siphon durch das Zellbachtal geführt wird.

Quelle: KW47-142 Ottiliaeschacht Betriebsgebäude NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776.