Wandern an der Oberharzer Wasserwirtschaft

Das Denkmal Oberharzer Wasserwirtschaft will erwandert sein.

Folgt man den Gräben, lernt man Ecken des Harzes kennen an die man sonst nicht hinkommen würde.
Jede Wanderung ist anders, hat ihren eigenen, besonderen Reiz.
Ob es nun eine geführte Tour, eine Wanderung an einem der vielen Themenwege oder eine Wanderung auf eigene Faust ist.

Die beschilderten Themenwege bieten die Möglichkeit das Welterbe auf eigene Faust zu erkunden.
Die Sehenswürdigkeiten sind ausführlich mit Hilfe von Schautafeln erläutert.

Ausgearbeitet sind diese Wege in Anlehnung an die von den Harzwasserwerken als "WasserWanderWege" bezeichneten Wege in der WanderApp von Komoot und zum Teil in der App von Outdootactiv.

Die Tourdaten können sowohl als GPS-Daten heruntergeladen oder als "Wandernavigation" auf dem Smartphone installiert werden.
Des weiteren besteht die Möglichkeit die reinen Tourdaten incl. der Karte der jeweiligen Wanderung in Papierform kostenfrei auf einem PC auszudrucken.

Eine Light-App von Outdooractive-App kann kostenfrei auf der Webseite das Harzer Tourismusverbandes oder bei Google Play heruntergeladen werden.
Die Vollversion der App, mit der die Topographischen Karten auch auf dem Smartphone installiert und offline verwendet werden können liegt bei ca. 10,-EUR und kann im Google Play Store heruntergeladen werden.
Die OutdooractiveApp hat zur Zeit etwa 100.000 Nutzer.

Von Komoot gibt es ebenfalls eine kostenlose Light-App die im Play Store erhältlich ist.
Die App kann dann mit Regionenkarten, Regionenpaketen und einem weltweiten Komplettpaket erweitert werden.
Die KomootApp beinhaltet eine Sprachnavigation, die Offlinekarten der freigeschalteten Regionen und lebenslange kostenlose Karten-Updates.
Die App von Komoot hat eben ca. 1,0Mill. Nutzer.

Weitere Informationen, auch zur Anmeldeprozedur, hier zu finden Sie direkt bei Komoot oder bei Outdooractive.

Die verlinkten Wanderbeschreibungen können ebenfalls am PC ausgedruckt werden, vielfach müssen Sie für diese Touren jedoch auf eine topographische Karte zum Wandern zurückgreifen. Hier ist die Karte "Wandern im Westharz", eine topographische Sonderausgabe 1/50.000 ISBN 3-89435-616-2 des LGN, gut zu verwenden.

Für den abenteuerlustigen unter Ihnen sind die Abenteuertouren gedacht.
Sie führen teils weglos durchs dichte Unterholz, auf der Suche nach den verborgenen, wenig besuchten Teilen dieses weitläufigen Welterbes.
Für diese Wege bieten sich die historischen Karten oder die historischen Deutschen Grundkarten 1/5000, die sich auf dem Stand der 1980er Jahre befinden, an.
Diese Karten können Sie im Downloadbereich des Grabenwärters herunterladen.

Bitte beachten Sie hier die neu eingerichteten Schutzgebiete und die Grenzen des Nationalparks Harz, die auf diesen Karten noch nicht eingezeichnet sind.

Alle hier vorgestellten Wanderungen unternehmen Sie auf eigenes Risiko und Gefahr.

Geführte Wanderungen:

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten sich einer geführten Wanderung im Welterbe anzuschließen.
Diese Wanderungen sind immer sehr informativ und bringen auch für den Profi häufig eine viel neue Information zu den besuchten Anlagen.

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Welterbe Erkenntniswege:

Die von der Stiftung Welterbe im Harz eingerichteten Erkenntniswege erschließen auf engstem Raum zwei interessante Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft, den Bereich um die ehemalige Zentralaufbereitung in Clausthal und um das Polsterberger Hubhaus.

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Wilhelmschachtgefälle 1964

Quelle: NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776 , Ausschnitt

Wanderungen im Wilhelmschacht-Gefälle:

Wanderungen im Wilhelmschachtgefälle gehen direkt in das Herz der Oberharzer Wasserwirtschaft.
Ein überwiegende Teil der Gräben sind wasserführend und werden von den Harzwasserwerken gepflegt.
Östlich von Altenau befinden sich die Anlagen heute im Nationalpark Harz und bieten neben einem wasserwirtschaftlichem auch ein Naturerlebnis gesonderer Güte.

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Link: Übersichtskarte des Wassereinzugsgebietes

Ottiliaeschacht-Gefälle 1964

Quelle: NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776 , Ausschnitt

Wanderungen im Ottiliaeschacht-Gefälle:

Wanderungen im Ottiliaeschacht-Gefälle führen vielfach über die wunderschönen Bergwiesen um Clausthal-Zellerfeld und Buntenbock. Im Hochsommer sollte man bei Touren im Ottiliaeschacht-Gefälle unbedingt seine Schwimmsachen mit einpacken. Eine Vielzahl von Stauteichen lädt dann zum Baden ein.

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Link: Übersichtskarte des Wasseinzugsgebietes:

Grundner Gefälle 1964

Quelle: NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776 , Ausschnitt

Wanderungen im Grundner Gefälle:

Bis 1992 dienten die Anlagen noch dem Erzbergwerk Bad Grund zum Sammeln und Speichern des nötigen Betriebswassers. Heute führen die Anlagen eher ein Schattendasein obwohl sie eindrücklich von der letzten Betriebsphase der Oberharzer Wasserwirtschaft zeugen.
Besonders im Bereich Bad Grund finden sich die modernsten Fehlschläge der ehemaligen Wasserwirtschaft.

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Link: Übersichtskarte des Wassereinzugsgebietes:

Lautenthaler Gefälle

Quelle: NLA HSTA BaCl Nds. 540 Acc. 2 Nr. 776 , Ausschnitt

Wanderungen im Lautenthaler Gefälle:

Fast 400 Jahre lang war der Lautenthaler Kunstgraben die Lebensader des Lautenthaler Bergbaues. Neben diesem Graben bieten sich die Gräben im romantischen Spiegel- und Grumbachtal an diesen Teil der Wasserwirtschaft zu erkunden.

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Link: Übersichtskarte des Wassereinzugsgebietes:

St. Andresberger Revier

Karte: Sandkuhl 1893. Quelle: Sandkuhl HSTAH BaCl Rissarchiv Nr. 997

Wanderungen im St. Andreasberger Revier:

Im Andreasberger Revier befindet sich der letzte wirklich betriebene Graben des heutigen UNESCO Welterbes "Oberharzer Wasserwirtschaft", der Rehberger Graben.
Der Graben war kein Bestandteil des fiskalischen Besitzes "Oberharzer Wasserregal". Dies rettete ihm in den letzten Jahrzehnten seine Wasserführung.
Auch ein Besuch des alten Rehberger Grabens auf dem "Gesehr" und oder dem "Beerberg" mit ihren Bergwiesen ist ein Erlebnis.

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Link: Übersichtskarte Sandkuhl: 172 MB!!

Schulenberger Revier

Karte: Sandkuhl 1893. Quelle: HSTAH BaCl Rissarchiv Nr. 997.jpg

Wanderungen im Schulenberger Revier:

Abgelegen und zu Unrecht wenig besucht präsentiert sich das Schulenberger Revier.
Bietet es doch mit den Halden der Gruben Glücksrad und Gelbe Lilie sowie dem Oberschulenberger Ausbiss einen Einblick in den spätmittelalterlichen Bergbau.
Der WasserWanderWeg Nr. 21 erschließt die letzte Betriebsphase dieses Revieres die 1910 endete.

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Link: Übersichtskarte Sandkuhl: 172 MB!!

Wandern im Altenauer Revier